Ulmer Akademie für Datenschutz
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Universität Oldenburg: Unter 3 Wochen geht es nicht

Kurzzeitausbildungen werden den Anforderungen an Datenschutzbeauftragte nicht gerecht.

Im Dezember 2011 hat die Carl von Ossietzky Universität Oldenburg in Kooperation mit dem Berufsverband der Datenschutzbeauftragten Deutschlands (BvD) e.V. eine Studie zum Selbstbild und Fremdbild von Datenschutzbeauftragten (DSB) vorgelegt.

Nach dieser Studie halten sich 40 von 100 Datenschutzbeauftragten gemessen an ihren Aufgaben für "zu gering" oder "eher zu gering" qualifiziert.

Die Studie führt weiter aus, "dass in Bezug auf die Ausbildung eines Datenschutzbeauftragten ein hohes Qualitätsniveau erwartet wird. ... Die Top-Antwort aus der Perspektive der DSB ist der 3-wöchige Lehrgang... Dreiwöchige Ausbildungen wie von der UDIS (Ulmer Akademie für Datenschutz und IT-Sicherheit) oder der GDD (Gesellschaft für Datenschutz und Datensicherheit e.V.) zählen nach Aussagen des BvD e.V. zu den (im Vergleich mit anderen realen Ausbildungen) renommierten Ausbildungen..." (Abschnitt E: Die Ausbildung des Datenschutzbeauftragten, Seite 40f).

Fazit der Studie ist unter anderem: "Deutlich wurde eine Negierung von Kurzzeitausbildungen, welche die 3-wöchige Ausbildungsdauer unterschreiten" (Abschnitt A: Die Studie im Überblick, Seite 12).

Die Studie (einschließlich einer Kurzform) findet sich unter https://www.bvdnet.de/berufsbild.html.